Lesetipp Oktober 2019

Johnsen, Anne Lene, Elin Natås: Jeder kann Mathe lernen. Für eine entspannte Schulzeit. München: Wilhelm Heyne Verlag 2019.
Signatur: 371

Obwohl die Schweizer Schülerinnen und Schüler in der PISA-Studie 2015 in Mathematik europaweit am besten abgeschnitten haben, kennen viele Eltern das Problem: Ein Matheknopf und nichts geht mehr! Ist der Faden verloren, wird es oftmals schwierig.
Wer daheim helfen möchte, findet in diesem Buch eine hilfreiche Stütze.
Im ersten Teil des Buches „Jeder kann Mathe lernen“ werden die Grundlegenden Konzepte und Hintergrundwissen zu Mathematik und damit zusammenhängenden Problemen dargelegt. Der Ansatz basiert auf Mathe als „Aufbaufach“. Grundlage ist daher das Fundament. Erst, wenn dieses solide ist, kann ein tiefes Verständnis der Mathematik erfolgen. Nach diesem Prinzip werden im zweiten Teil des Buches gängige Mathematikthemen vorgestellt. Dabei wird jeweils auch darauf eingegangen, welches oftmals die Gründe für ein Scheitern beim entsprechenden Thema sind. Danach wird aufgezeigt, wie die Problematik Schritt für Schritt angegangen werden kann. Es gibt Übungen, Tipps, wichtige Hinweise etc.
Das Buch kann sowohl optisch – es ist sehr übersichtlich gestaltet und klug aufgebaut – wie aus meiner Sicht auch didaktisch sehr empfohlen werden und gibt Eltern ein gutes Werkzeug zur Unterstützung ihrer Kinder in die Hände.

Medientipp von Martina Wüthrich
(Martina Wüthrich ist nicht nur Co-Leiterin der KBU, sondern auch ausgebildete Primarlehrerin).